Kantonales Tabakpräventionsprogramm

Der Kanton St.Gallen hat von 2012 bis 2016 ein erstes, kantonales Tabakpräventionsprogramm umgesetzt. Das Folgeprogramm läuft seit dem 1. Januar 2017. Es verfolgt weiterhin als besonderes Anliegen die Verringerung des Tabakkonsums bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Das Präventionsprogramm sieht verschiedene Massnahmen zur Verhinderung des Einstiegs und zur Förderung des Ausstiegs vor. Zudem soll der Vollzug der Tabakgesetzgebung im Jugendschutz und Schutz vor Passivrauch sichergestellt werden.

Das Tabakpräventionsprogramm des Kantons St.Gallen - getragen vom Amt für Gesundheitsvorsorge, der Lungenliga St.Gallen und dem Amt für Sport - wird durch den Tabakpräventionfonds des Bundesamts für Gesundheit BAG und den Kanton St.Gallen finanziert.

Projekte und Massnahmen

Tabak- und Alkoholkonsum bei Schwangeren

Tabak- und Alkoholkonsum bei Schwangeren

Alkoholkonsum während der Schwangerschaft erhöht das Risiko für Tot-, Fehl- und Frühgeburten, tiefes Geburtsgewicht oder Wachstumsverzögerungen, Tabakkonsum erhöht das Risiko für schwere Komplikationen: Bei den betroffenen Kindern kommt es häufiger zu Frühgeburten, unterdurchschnittlichem Geburtsgewicht und Geburtsfehlern. Das Bundesamt für Gesundheit BAG hat Sucht Schweiz den Auftrag gegeben, den Tabak- und Alkoholkonsum während Schwangerschaft und Stillzeit in der Schweiz zu untersuchen.

Bericht: Alkohol- und Tabakkonsum während der Schwangerschaft
Faktenblatt Tabakkonsum während der Schwangerschaft
Faktenblatt Alkoholkonsum während der Schwangerschaft

Jetzt zum «Experiment Nichtrauchen» anmelden!

Jetzt zum «Experiment Nichtrauchen» anmelden!

Mit Experiment Nichtrauchen setzen sich Schülerinnen und Schüler mit dem Rauchen und seinen Folgen auseinander – in einem Alter, in dem es auf dem Schulhof zum Thema wird. Die teilnehmenden Schulklassen verpflichten sich, sechs Monate lang keine Nikotinprodukte zu konsumieren. Mit etwas Glück gewinnt die Klasse am Ende des Schuljahres einen Reisegutschein der SBB im Wert von 500 Franken. Anmeldeschluss für den Wettbewerb 2018/2019 ist der 31. Oktober 2018.

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Umstrittene E-Zigarette «Juul» kommt in die Schweiz

Umstrittene E-Zigarette «Juul» kommt in die Schweiz

Die Firma «Juul» aus San Francisco hat eine neue elektronische Zigarette auf dem Markt gebracht, die aussieht wie ein USB-Stick und sich am Laptop aufladen lässt. Unter Jugendliche in den USA ist «juuling» bereits weit verbreitet und beliebt – insbesondere das Design sowie die Omnipräsenz des Produkts auf Social Media tragen dazu bei. Bald soll Juul auch in die Schweiz kommen, wie die SonntagsZeitung schreibt. Schweizer Präventionsexperten stehen der neuen E-Zigarette kritisch gegenüber, da die Auswirkungen auf die Gesundheit noch nicht genügend erforscht sind.

Artikel im TagesAnzeiger vom 20.8.2018