Kantonales Tabakpräventionsprogramm

Der Kanton St.Gallen hat von 2012 bis 2016 ein erstes, kantonales Tabakpräventionsprogramm umgesetzt. Das Folgeprogramm läuft seit dem 1. Januar 2017. Es verfolgt weiterhin als besonderes Anliegen die Verringerung des Tabakkonsums bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Das Präventionsprogramm sieht verschiedene Massnahmen zur Verhinderung des Einstiegs und zur Förderung des Ausstiegs vor. Zudem soll der Vollzug der Tabakgesetzgebung im Jugendschutz und Schutz vor Passivrauch sichergestellt werden.

Das Tabakpräventionsprogramm des Kantons St.Gallen - getragen vom Amt für Gesundheitsvorsorge, der Lungenliga St.Gallen und dem Amt für Sport - wird durch den Tabakpräventionfonds des Bundesamts für Gesundheit BAG und den Kanton St.Gallen finanziert.

Projekte und Massnahmen

Neue Leitung der Fachstelle Suchtprävention bei ZEPRA

Neue Leitung der Fachstelle Suchtprävention bei ZEPRA

Am 1. März 2019 habe ich die Leitung der neu definierten Fachstelle Suchtprävention übernommen. Ich bin Ethnologe (lic. phil. UZH) und arbeitete zuletzt bei der Stiftung IdéeSport als nationaler Leiter des Coach-Programms und der Ausbildung. In diesem Kontext konnte ich bereits Erfahrungen im Bereich der angewandten Gesundheitsförderung, in unterschiedlichen Bereichen der Prävention sowie im Projektmanagement sammeln. Ich freue mich auf die neue Herausforderung, die Weiterentwicklung des Fachbereichs und auf eine gute Zusammenarbeit!

Manuel Fischer
Fachstelle Suchtprävention

Testkäufe 2018: Weniger Verstösse gegen den Jugendschutz

Testkäufe 2018: Weniger Verstösse gegen den Jugendschutz

Im vergangenen Jahr haben erneut über 30 St.Galler Gemeinden in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Suchtprävention Alkohol- und Tabaktestkäufe durchgeführt. Die durchschnittliche Verstossquote ist im Vergleich zum Vorjahr von 32 auf 27 Prozent gesunken. Die Ergebnisse zeigen: In Betrieben, die regelmässig getestet werden, ist das Verkaufspersonal zunehmend besser sensibilisiert.

Weiterlesen

Tabakprävention an interkulturellen Treffen

Tabakprävention an interkulturellen Treffen

In der Bevölkerung mit Migrationshintergrund ist das Rauchen teilweise noch stark verbreitet. Um auch diese Gruppen zu erreichen, organisiert das kantonale Tabakpräventionsprogramm Gesprächsrunden zum Thema Tabakkonsum an interkulturellen Treffen. Ausgebildete Moderatorinnen mit Migrationshintergrund leiten die Treffen für Frauen. Im Zentrum der Gespräche stehen vor allem zwei Themen: Wie kann mit Jugendlichen über das Thema Tabak und Rauchen gesprochen werden? Und wie können Kinder und andere Familienmitglieder vor Passivrauchen geschützt werden?

Weiterlesen