Kantonales Tabakpräventionsprogramm

Der Kanton St.Gallen hat von 2012 bis 2016 ein erstes, kantonales Tabakpräventionsprogramm umgesetzt. Das Folgeprogramm läuft seit dem 1. Januar 2017. Es verfolgt weiterhin als besonderes Anliegen die Verringerung des Tabakkonsums bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Das Präventionsprogramm sieht verschiedene Massnahmen zur Verhinderung des Einstiegs und zur Förderung des Ausstiegs vor. Zudem soll der Vollzug der Tabakgesetzgebung im Jugendschutz und Schutz vor Passivrauch sichergestellt werden.

Das Tabakpräventionsprogramm des Kantons St.Gallen - getragen vom Amt für Gesundheitsvorsorge, der Lungenliga St.Gallen und dem Amt für Sport - wird durch den Tabakpräventionfonds des Bundesamts für Gesundheit BAG und den Kanton St.Gallen finanziert.

Projekte und Massnahmen

Sucht verursacht hohe volkswirtschaftliche Kosten

Sucht verursacht hohe volkswirtschaftliche Kosten

Das Bundesamt für Gesundheit BAG hat eine neue Studie zu den volkswirtschaftlichen Kosten von Sucht im Jahr 2017 in der Schweiz publiziert. Diese kommt zum Schluss, dass Sucht nicht nur grosses Leid für die Betroffenen und ihre Angehörigen verursacht, sondern auch hohe Folgekosten: Diese werden mit rund 7.9 Milliarden Franken beziffert. Der Tabakkonsum ist dabei mit 3.9 Milliarden der grösste Kostenfaktor, gefolgt von Alkohol mit 2.8 Milliarden und illegalen Drogen mit 0.9 Milliarden.

Faktenblatt des BAG
Schlussbericht: Volkswirtschaftliche Kosten der Sucht

Risiken des Online-Glücksspiels: Corona verschärft die Problematik

Risiken des Online-Glücksspiels: Corona verschärft die Problematik

Das Risiko für ein problematisches Spielverhalten ist bei Online-Glücksspielen besonders hoch. Dabei dürfte die Zahl an Online-Spielenden in den vergangenen Monaten wegen Covid-19 nochmals gestiegen sein. Der Kanton St.Gallen lanciert deshalb gemeinsam mit anderen Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein eine neue Sensibilisierungskampagne: «Glücksspiele können abhängig machen. Auch online.»

Gesundheitsbericht 2020: Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

Gesundheitsbericht 2020: Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

Der Nationale Gesundheitsbericht 2020 bietet einen Überblick über das vorhandene und das fehlende Wissen zur Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Schweiz. Er beschreibt die Einflüsse von Umfeld, Umwelt und Gesundheitsverhalten sowie die Situation der psychischen und körperlichen Gesundheit. Gesundheitsförderung, Prävention und die Gesundheitsversorgung sind ebenfalls ein Schwerpunkt. Im Sinne von «Children’s Health in All Policies» möchte der Bericht auch Entscheidungsgrundlagen für Fachpersonen, Akteure und politische Entscheidungsträger liefern.

www.gesundheitsbericht.ch