Kantonales Tabakpräventionsprogramm

Der Kanton St.Gallen hat von 2012 bis 2016 ein erstes, kantonales Tabakpräventionsprogramm umgesetzt. Das Folgeprogramm läuft seit dem 1. Januar 2017. Es verfolgt weiterhin als besonderes Anliegen die Verringerung des Tabakkonsums bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Das Präventionsprogramm sieht verschiedene Massnahmen zur Verhinderung des Einstiegs und zur Förderung des Ausstiegs vor. Zudem soll der Vollzug der Tabakgesetzgebung im Jugendschutz und Schutz vor Passivrauch sichergestellt werden.

Das Tabakpräventionsprogramm des Kantons St.Gallen - getragen vom Amt für Gesundheitsvorsorge, der Lungenliga St.Gallen und dem Amt für Sport - wird durch den Tabakpräventionfonds des Bundesamts für Gesundheit BAG und den Kanton St.Gallen finanziert.

Projekte und Massnahmen

Warnung vor synthetischen Cannabinoiden

Warnung vor synthetischen Cannabinoiden

Gemäss einem Bericht von «20minuten» vom 25. März 2020 nehmen die Hamsterkäufe von Cannabis auf dem Schwarzmarkt während der Corona-Krise zu. Die Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich warnen: Auf dem Schwarzmarkt werden vermehrt Cannabisprodukte verkauft, die mit synthetischen Cannabinoiden behandelt wurden. Der Konsum ist mit erheblichen Gesundheitsrisiken verbunden, von Krampfanfällen über Bewusstlosigkeit bis hin zum Tod.

Factsheet: Synthetische Cannabinoide und ihre Risiken

Alkoholkonsum während der Coronakrise

Alkoholkonsum während der Coronakrise

Wird während der Coronakrise mehr Alkohol getrunken als sonst? Verschiedene Medien berichteten in den vergangenen Wochen über dieses Thema. Fakt ist: Die Alkoholverkäufe im Detailhandel sind deutlich gestiegen. Seit Corona wird zu Hause also mehr Alkohol getrunken als vorher. Der Konsum im Ausgang oder im Restaurant fällt dagegen weg. Einzelne Suchtfachleute warnen aber vor einer Zunahme von Süchtigen, bedingt durch die soziale Isolation und Langeweile. Umgekehrt kann die Coronakrise auch eine Chance sein, eine zeitlang auf Alkohol zu verzichten.

Rauchen als Risikofaktor bei COVID-19

Rauchen als Risikofaktor bei COVID-19

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) weist darauf hin, dass Rauchen das Risiko deutlich erhöht, bei einer Coronavirus-Erkrankung (COVID-19) einen schwerwiegenden Verlauf zu entwickeln. Zudem schwächt das Rauchen generell das Immunsystem, was eine Infektion mit COVID-19 begünstigen kann. Das BAG empfiehlt Raucherinnen und Rauchern daher dringend einen Rauchstopp.