Kantonales Tabakpräventionsprogramm

Der Kanton St.Gallen hat von 2012 bis 2016 ein erstes, kantonales Tabakpräventionsprogramm umgesetzt. Das Folgeprogramm läuft seit dem 1. Januar 2017. Es verfolgt weiterhin als besonderes Anliegen die Verringerung des Tabakkonsums bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Das Präventionsprogramm sieht verschiedene Massnahmen zur Verhinderung des Einstiegs und zur Förderung des Ausstiegs vor. Zudem soll der Vollzug der Tabakgesetzgebung im Jugendschutz und Schutz vor Passivrauch sichergestellt werden.

Das Tabakpräventionsprogramm des Kantons St.Gallen - getragen vom Amt für Gesundheitsvorsorge, der Lungenliga St.Gallen und dem Amt für Sport - wird durch den Tabakpräventionfonds des Bundesamts für Gesundheit BAG und den Kanton St.Gallen finanziert.

Projekte und Massnahmen

Kleiner Stummel, grosse Wirkung

Kleiner Stummel, grosse Wirkung

Schon gewusst? Zigarettenstummel vergiften die Umwelt. Trotzdem werden 80% achtlos weggeworfen. Erstaunlich, oder? Mehr Facts dazu gibt es im neuen Film der Lungenliga St.Gallen-Appenzell: Zigarettenstummel vergiften die Umwelt

Informationen zum Thema Kinderarbeit, Gesundheit und Umweltverschmutzung im Zusammenhang mit der Tabakproduktion erfahren Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse auch im Workshop «Dem Tabak auf der Spur».

Missbräuchlicher Alkoholverkauf geht zurück

Missbräuchlicher Alkoholverkauf geht zurück

Die jährlich durchgeführten Testkäufe von Alkohol und Tabak an Jugendliche im Kanton St.Gallen zeigen einen deutlichen Rückgang der Verstösse. Die Verstossquote bei Alkohol nahm letztes Jahr im Vergleich zu 2018 um 56 Prozent ab, diejenige für Zigaretten um 68 Prozent. Besonders bei mehrfach getesteten Betrieben zeigen die Testverkäufe positive Wirkung.

Medienmitteilung zum Thema Testkäufe vom 29. Januar 2020
Factsheet zu den Testkäufen

Neue Strategie für die Gesundheit im Alter

Neue Strategie für die Gesundheit im Alter

Am 18. November hat die Fachstelle Gesundheit im Alter Akteure aus der Gesundheitsförderung und Prävention zu einem Workshop eingeladen. Dabei wurde von den Fachpersonen diskutiert, in welche Richtung sich die Gesundheitsförderung und Prävention im Alter im Kanton St.Gallen in den nächsten zehn Jahren entwickeln soll.