StoppSturz

In der Schweiz verletzen sich jährlich 87’000 Personen über 65 Jahre bei einem Sturz so stark, dass sie zum Arzt oder ins Spital müssen. Die Folgen von Stürzen bedeuten für die Betroffenen oft den Verlust von Lebensqualität und ihrer Selbstständigkeit sowie für Nahestehende eine grosse Belastung.

Das Pilotprojekt «StoppSturz» setzt sich zum Ziel, medizinische und nicht-medizinische Fachpersonen im Umfeld der Patientinnen und Patienten für die Sturzprävention zu sensibilisieren. Es möchte zudem entsprechende Fachkenntnisse und Fähigkeiten stärken sowie Strukturen und Abläufe entlang der gesamten Versorgungskette optimieren, um die sturzbedingte Morbidität und Mortalität zu senken. Das Projekt wird neben dem Kanton St.Gallen auch in Bern, Graubünden und dem Jura durchgeführt und dauert noch bis Ende 2022.

Projektbeschrieb

Mehr Informationen

Kantonale Tagung «kooperation alter» zum Thema integrierte Altersversorgung

Kantonale Tagung «kooperation alter» zum Thema integrierte Altersversorgung

Am 28. August 2019 fand in Flums die dritte Tagung der «kooperation alter» statt. Verantwortliche aus Gemeinden sowie Vertretende von kantonalen Verbänden und Organisationen im Bereich der Alters- und Gesundheitspolitik diskutierten dabei über integrierte Altersversorgung. Wie können ältere Menschen so lange wie möglich zu Hause leben? Wie gelingt es, alle relevanten Akteurinnen und Akteure auf lokaler Ebene zu vernetzen und zu koordinieren? Diese und weitere Fragen wurden anlässlich der Tagung diskutiert.

Sturzprävention in der Gesundheitsversorgung

Sturzprävention in der Gesundheitsversorgung

Mit zunehmendem Alter steigt das Sturzrisiko. Täglich verletzen sich rund 240 ältere Menschen bei Stürzen so stark, dass sie zum Arzt oder ins Spital müssen. Das Projekt «Sturzprävention in der Gesundheitsversorgung» unter dem Vorsitz des Kantons St.Gallen möchte die Lebensqualität und Autonomie von älteren Menschen erhöhen und die sturzbedingte Morbidität und Mortalität senken. Dazu soll eine wirksame und effiziente Sturzprävention in der Regelversorgung verankert und die interprofessionelle Zusammenarbeit entlang der gesamten Versorgungskette optimiert werden. Das Projekt wird von Gesundheitsförderung Schweiz im Rahmen des Massnahmenpakets zur Prävention in der Gesundheitsversorgung (PGV) gefördert.

Einsamkeit als Gesundheitsrisiko im Alter

Einsamkeit als Gesundheitsrisiko im Alter

Sozial eingebunden zu sein ist für das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Lebenserwartung von zentraler Bedeutung. Menschen, die gut vernetzt sind und sich selten einsam fühlen, leben länger und sind sowohl körperlich wie auch psychisch gesünder als Menschen, die von sozialer Isolation betroffen sind. Da vor allem ältere Menschen von Vereinsamung betroffen sind und deren Anzahl in den nächsten Jahrzehnten zunimmt, spielt die Förderung der sozialen Teilhabe im Alter in der Gesundheitsförderung und Prävention eine bedeutende Rolle.