Über 2200 Schulklassen beteiligen sich am Experiment Nichtrauchen

Über 2200 Schulklassen mit rund 40 000 Schülerinnen und Schülern haben sich für den Klassenwettbewerb Experiment Nichtrauchen angemeldet. Sie setzen sich nun während sechs Monaten im Unterricht vertieft mit dem Tabakkonsum und seinen Folgen auseinander. Ebenso verpflichten sie sich, vom 9. November 2018 bis zum 9. Mai 2019 keine Zigaretten und andere Nikotinprodukte zu konsumieren. Als Belohnung winken hundert Reisegutscheine der SBB, die unter den teilnehmenden Klassen verlost werden, sowie die unbezahlbaren Vorteile des rauchfreien Lebens.

Seit 2005 ist in der Schweiz ein neues Rauchprodukt auf dem Markt: die E-Zigarette. Mit immer neuen Geräten, die immer trendiger vermarktet werden, richten sich die Hersteller gezielt an ein jugendliches Publikum. Experiment Nichtrauchen widmet deshalb den E-Zigaretten eine eigene Unterrichtseinheit. Darin erfahren die Schülerinnen und Schüler, welche zweifelhaften Inhaltsstoffe mit den elektronischen Geräten konsumiert werden und welche möglichen Risiken damit verbunden sind. Für E-Zigaretten und nikotinhaltige Liquids fehlt in vielen Kantonen noch immer eine Altersbeschränkung. Das heisst, die Nikotinprodukte dürfen an Kinder verkauft werden.

Wer früh raucht, wird leichter süchtig

Experiment Nichtrauchen ist das erfolgreichste Präventionsprojekt an Schweizer Schulen. Jedes Jahr erreicht das Projekt um die 2500 Schulklassen. Der Wettbewerb richtet sich an Klassen des 6. bis 9. Schuljahres und wird dieses Jahr zum 19. Mal ausgetragen. Studien belegen: Je später Jugendliche ihre erste Zigarette rauchen, desto unwahrscheinlicher ist es, dass sie einst regelmässig rauchen und abhängig werden.

ZEPRA führt dieses Projekt wie jedes Jahr in Zusammenarbeit mit der Lungenliga St.Gallen-Appenzell durch. Während der Projektdauer können die teilnehmenden Schulklassen zusätzlich Workshops der Lungenliga zum Thema Tabak in Anspruch nehmen.

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