Jugendschutz

Alkohol gehört dazu - zum Alltag, zum festlichen Anlass, zur Party, zur Entspannung, usw. Es ist also normal, dass junge Erwachsene alkoholische Getränke ausprobieren. Jugendliche sind neugierig und risikobereiter als Erwachsene – Grenzerfahrungen sind reizvoll und gehören zum Erwachsenwerden. Sie reagieren jedoch stärker auf Alkoholkonsum als Erwachsene, da sich ihr Körper (vor allem das Gehirn) noch im Wachstum befindet.

Jugendschutzgesetzgebung

Ein problematischer Konsum im Jugendalter erhöht das Risiko einer späteren Abhängigkeit. Es liegt deshalb an den Erwachsenen, Jugendlichen Grenzen beim Erwerb und Konsum aufzuzeigen. Heranwachsende müssen einen selbstverantwortlichen und risikoarmen Umgang mit Alkohol lernen. Um eine möglichst gesunde Entwicklung zu unterstützen, gilt das Jugendschutzgesetz. Es verbietet unter anderem die Abgabe von Alkohol und Tabakwaren an unter 16-Jährige sowie die Abgabe von Spirituosen, Aperitifs und Alcopops an unter 18-Jährige.

Fachstelle Jugendschutz

Der kantonale Jugendschutz engagiert sich im Auftrag des Gesundheitsdepartements für die jugendliche Bevölkerung des Kantons St.Gallen. Wir unterstützen Gemeinden bei aktivem Jugendschutz vor Ort, schulen Verkaufs- und Servicepersonal im Umgang mit der Alkoholabgabe an Jugendliche und begleiten Sie bei der Umsetzung von Präventionsmassnahmen. Gemeinsam mit Ihnen setzen wir uns für ein bewusstes Alkohol-Konsumverhalten unserer heranwachsenden Gesellschaft ein.

Die Fachstelle Jugendschutz bietet Unterstützung und Beratung für:

  • Gemeinden bei der aktiven Alkoholpolitik
  • Gastronomiebetriebe und Detailhandel bei der Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen
  • Veranstalter und Vereine bei Festivitäten und Partys
Jalk.ch - Online-Schulung

Jalk.ch - Online-Schulung

Eine Online-Schulung zum Thema Jugendschutz beim Alkoholverkauf - für Verkaufspersonal aus Gastronomie und Detailhandel und Mitarbeitende von Festwirtschaften.

Checkpoint

Checkpoint

Mit unseren vielseitigen CheckPoint-Materialien, die grösstenteils kostenlos bezogen werden können, unterstützen wir Sie bei der Durchsetzung der Jugendschutzbestimmungen vor Ort.

Checkpoint Alterskontrollrechner

Checkpoint Alterskontrollrechner

Mit dem CheckPoint Alterskontrollrechner haben Sie jederzeit die richtigen Daten im Blick, wenn Sie bei der Abgabe von Alkohol und Tabak das Alter von Jugendlichen kontrollieren.

Neues Dossier zu Nikotinprodukten von Sucht Schweiz

Neues Dossier zu Nikotinprodukten von Sucht Schweiz

In der Schweiz konsumieren rund 2 Millionen Menschen nikotinhaltige Produkte. Die gesundheitlichen Schäden sind zum grössten Teil darauf zurück zu führen, dass das Nikotin durch die Verbrennung von Tabak zugeführt wird. Seit einigen Jahren ist der Markt im Wandel; neue Formen des Konsums sind aufgekommen, welche die Risiken vermindern sollen. Sucht Schweiz hat ein Dossier zusammengestellt, das eine Einführung ins Thema und eine Übersicht über die wichtigsten in der Schweiz erhältlichen Nikotinprodukte bietet.

Factsheet-Dossier Nikotinprodukte

jalk.ch – Online-Schulung zum Jugendschutz

jalk.ch – Online-Schulung zum Jugendschutz

«Sieht die junge Frau nicht aus wie 16? Soll ich trotzdem nach dem Ausweis fragen?» Obwohl die gesetzlichen Bestimmungen zur Abgabe von alkoholischen Getränken an Jugendliche klar sind: Die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen ist nicht immer einfach. Um das Verkaufspersonal dabei noch besser zu unterstützen, hat die Eidgenössische Alkoholverwaltung in Zusammenarbeit mit den Stellen für Suchtprävention in Zürich das Angebot jalk.ch - eine Online-Schulung im Bereich Jugendschutz - entwickelt.

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Tabakproduktegesetz: Fast nur Schall und Rauch

Tabakproduktegesetz: Fast nur Schall und Rauch

Der Bundesrat hat die Botschaft zum ersten Entwurf des Tabakproduktegesetzes (TabPG) im November 2015 an das Parlament überwiesen. Im Rahmen der parlamentarischen Beratung stellte die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates (SGK-SR) einen Antrag auf Rückweisung an den Bundesrat, dem der Ständerat im Juni 2016 und der Nationalrat Ende 2016 gefolgt ist. Unter Berücksichtigung des Auftrags des Parlaments wurde ein zweiter Gesetzesentwurf erarbeitet. Dieser befindet sich noch bis zum 23. März 2018 in der Vernehmlassung.

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