Gesundheit im Alter

Frauen und Männer werden so alt wie nie zuvor. Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt kontinuierlich und liegt in der Schweiz bei über achtzig Jahren. Auch der Anteil älterer Menschen an unserer Gesellschaft nimmt weiterhin zu, da die geburtenstarken Jahrgänge zunehmend ins Rentenalter kommen. Studien zeigen, dass der Wunsch, so lange wie möglich selbständig zu bleiben und zu Hause wohnen zu können, für ältere Menschen in der Schweiz höchste Priorität hat. Mit der Förderung der Gesundheit älterer Menschen kann die Autonomie gestärkt und Lebensqualität verbessert werden.

 

Kantonales Aktionsprogramm «in Balance älter werden»

In Zusammenarbeit mit Gesundheitsförderung Schweiz führt der Kanton St.Gallen im Anschluss an das Pilotprojekt «VIA – Best Practice Gesundheitsförderung im Alter» das kantonale Aktionsprogramm «in Balance älter werden» durch. Das Programm zielt darauf ab, eine aktive, selbständige Lebensführung und die psychische Gesundheit im Alter zu fördern und so lange wie möglich zu erhalten. Gesundheitsförderung und Prävention im Alter kommt nicht nur dem Wunsch älterer Menschen entgegen, möglichst lange selbständig leben zu können, sondern dämpft auch Kosten im Sozial- und Gesundheitswesen, die aufgrund der demografischen Entwicklung entstehen.

In Balance älter werden

In Balance älter werden

Das kantonale Aktionsprogramm fördert die Selbständigkeit und Lebensqualität im Alter - mit Projekten zu ausgewogener Ernährung, Bewegung, psychischer Gesundheit und sozialer Teilhabe.

Neue Strategie für die Gesundheit im Alter

Neue Strategie für die Gesundheit im Alter

Am 18. November hat die Fachstelle Gesundheit im Alter Akteure aus der Gesundheitsförderung und Prävention zu einem Workshop eingeladen. Dabei wurde von den Fachpersonen diskutiert, in welche Richtung sich die Gesundheitsförderung und Prävention im Alter im Kanton St.Gallen in den nächsten zehn Jahren entwickeln soll.

Kantonale Tagung «kooperation alter» zum Thema integrierte Altersversorgung

Kantonale Tagung «kooperation alter» zum Thema integrierte Altersversorgung

Am 28. August 2019 fand in Flums die dritte Tagung der «kooperation alter» statt. Verantwortliche aus Gemeinden sowie Vertretende von kantonalen Verbänden und Organisationen im Bereich der Alters- und Gesundheitspolitik diskutierten dabei über integrierte Altersversorgung. Wie können ältere Menschen so lange wie möglich zu Hause leben? Wie gelingt es, alle relevanten Akteurinnen und Akteure auf lokaler Ebene zu vernetzen und zu koordinieren? Diese und weitere Fragen wurden anlässlich der Tagung diskutiert.