St.Galler Bündnis gegen Depression

Depression ist eine weitverbreitete Krankheit. Sie verursacht häufig keine körperlichen Schmerzen und hinterlässt keine sichtbaren Spuren. Aber sie ist heimtückisch: Sie kann einen Menschen völlig verändern – ein aktiver lebenslustiger Mensch verliert – scheinbar ohne jeden Grund – den Schwung, leidet unter innerer Leere und Hoffnungslosigkeit.

In der Schweiz sind 350 000 Menschen von einer Depression betroffen, die behandelt werden kann. Weil aber psychische Krankheiten oft tabuisiert und die Betroffenen stigmatisiert werden, bleibt die Behandlung trotz guter Erfolgsaussichten oft aus. Das muss nicht sein. Das St.Galler Bündnis gegen Depression hat das Ziel, mit Information und sachgerechten Angeboten gegen Tabuisierung und Stigmatisierung anzugehen.

Den Betroffenen und deren Angehörigen stellt das Bündnis gegen Depression zusammen mit andern Institutionen eine breite Palette an Auskunftsstellen, Hilfe und Unterstützung zur Verfügung – fachgerecht, vertraulich, anonym.

Depressive Erkrankungen beeinträchtigen die Lebensqualität der Betroffen und der Angehörigen stark. Unbehandelt kann Depression zum Suizid führen. Informationen über die Behandlungsmöglichkeiten sind wichtig, damit mehr Betroffene adäquat behandelt werden.

Die Angebote des Bündnisses gegen Depression sind auf die Bedürfnisse der Betroffenen und der Angehörige abgestimmt. Angehörige sind oft die ersten, die Veränderungen eines Menschen bemerken. Die betroffene Person braucht fachliche Hilfe. Da können Angehörige einspringen.

Die Bündnis-Botschaften sollen mithelfen, das Tabu zu brechen, Depressionen in all ihren Facetten bekannt zu machen und ermutigen, früh und frei von Scham Unterstützung anzunehmen:

  • Depression kann jede und jeden treffen.
  • Depression hat viele Gesichter
  • Depression ist behandelbar.

Mehr Informationen zum St.Galler Bündnis gegen Depression finden sie hier: www.buendnis-depression.sg.ch

News / Aktuelles

Informationen für Jugendliche zur psychischen Gesundheit

Informationen für Jugendliche zur psychischen Gesundheit

Im Frühjahr 2014 hat ZEPRA eine Informationsbroschüre für Jugendliche zum Thema psychische Gesundheit und psychische Erkrankungen, insbesondere Depression, lanciert. Wie das Toggenburger Tagblatt nach einem Einsatz mit der mobilen Ausstellung «Brainbus» am Oberstufenzentrum in Necker berichtete, kommt die Broschüre sowohl bei den Schülerinnen und Schülern als auch bei den Lehrpersonen gut an. Die Jugendlichen aus dem Neckertal zeigten sich am Thema psychische Gesundheit sehr interessiert und stellten viele Fragen.

Toggenburger Tagblatt vom 30. Oktober 2014:
Artikel «Schlecht drauf, no power...?»

«Zwischen Bangen und Hoffen» im Kino mit Podiumsgespräch

«Zwischen Bangen und Hoffen» im Kino mit Podiumsgespräch

Der Dokumentarfilm von Annemarie Friedli erzählt in berührender Weise über persönliche Erfahrungen von Menschen, die mit einer psychischen Erkrankung konfrontiert sind oder waren – sei es als Betroffene oder als Angehörige. Im Anschluss an den Film findet im Kino ein Podiumsgespräch mit Fachpersonen, Angehörigen und Betroffenen statt.

Di, 11. November 2014, 20:00 Uhr, Kinobar Leuzinger, Rapperswil

Flyer zum Film