Bündnis gegen Depression

In der Schweiz sind 350 000 Menschen von einer Depression betroffen, die behandelt werden kann. Weil aber psychische Krankheiten oft tabuisiert und die Betroffenen stigmatisiert werden, bleibt die Behandlung trotz guter Erfolgsaussichten oft aus. Depressive Erkrankungen beeinträchtigen die Lebensqualität der Betroffen und der Angehörigen stark. Unbehandelt kann Depression zum Suizid führen. Informationen über die Behandlungsmöglichkeiten sind wichtig, damit mehr Betroffene adäquat behandelt werden. Die Bündnis-Botschaften sollen mithelfen, das Tabu zu brechen, Depressionen in all ihren Facetten bekannt zu machen und ermutigen, früh und frei von Scham Unterstützung anzunehmen:

Depression kann jede und jeden treffen.
Depression hat viele Gesichter
D
epression ist behandelbar.

St.Galler Bündnis gegen Depression, 2012 - 2015

Im Mai 2015 hat der Kanton St.Gallen sein kantonales Bündnis gegen Depression offiziell beendet und seine Aktivitäten zur Psychischen Gesundheit in das Nachfolgeengagement im «Ostschweizer Forum für Psychische Gesundheit» überführt. Nach drei Jahren «St.Galler Bündnis gegen Depression» kann der Kanton St.Gallen eine positive Bilanz ziehen: Wie der Abschlussbericht eindrücklich aufzeigt, konnte mit einer Vielzahl von öffentlichen Veranstaltungen, Weiterbildungen, Informations- und Medienarbeit einiges zur Sensibilisierung beigetragen werden.

Da noch viel Handlungsbedarf und ein grosses Bedürfnis besteht, möchten die Partner im «Ostschweizer Forum für Psychische Gesundheit» neben weiteren Themen auch am Schwerpunkt Depression dranbleiben. Dazu konnte das Ostschweizer Forum mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine weitere Bündnis-Vereinbarung abschliessen: So kann das Ostschweizer Forum bis Ende 2020 das Label und die Materialien des Aktionsprogramms «Bündnis gegen Depression» verwenden – jedoch nicht mehr als kantonale Bündnisse, sondern neu als «Ostschweizer Bündnis gegen Depression» der Kantone SG, AR, AI sowie des Fürstentums.

Ostschweizer Forum für Psychische Gesundheit

Das «Ostschweizer Forum für Psychische Gesundheit» entstand aus der Zusammenarbeit der Kantone SG, AR und AI sowie dem Fürstentum im Rahmen ihrer Bündnisse gegen Depression und wurde 2012 gegründet. Ziel des Forums ist es, die psychische Gesundheit zu thematisieren und zu fördern, Tabus im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen abzubauen, die Akteure in der Ostschweiz zu vernetzen und den Austausch zwischen Fachstellen, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten zu stärken.

Ostschweizer Forum

Ostschweizer Forum

Das «Ostschweizer Forum für Psychische Gesundheit» thematisiert psychische Gesundheit, baut Tabus ab und fördert den Austausch zwischen Fachpersonen, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten.

News / Aktuelles

Freiraum – mehr Platz für Kinder

Freiraum – mehr Platz für Kinder

Mit der landesweiten Kampagne «Freiraum – Mehr Platz für uns! Kinder haben das Recht darauf, unsere Welt mitzugestalten» macht Pro Juventute darauf aufmerksam, dass Kinder Platz brauchen, um sich zu bewegen, sich auszutoben, eigene Erfahrungen zu machen und Kontakt zu anderen Kindern zu knüpfen. Denn Raum für freies Spiel ist für eine gesunde körperliche, psychische und soziale Entwicklung von Kindern essentiell. Beim freien Spiel werden unter anderem Beweglichkeit, Ausdauer, Koordinations-, Wahrnehmungs- und Konfliktfähigkeit sowie Selbstwert- und Mitgefühl gefördert.

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Dauererreichbarkeit belastet Mitarbeitende

Dauererreichbarkeit belastet Mitarbeitende

Ständige Erreichbarkeit und die Vermischung von Arbeitszeit und Privatleben belasten Mitarbeitende zunehmend. Rund 60 Führungskräfte und Personalverantwortliche aus der Ostschweiz nahmen am Montag, 14. September 2015, im Würth Haus in Rorschach an einer Tagung zum Thema «Dauernd erreichbar und ständig unterbrochen?» des Forums BGM Ostschweiz teil. Dabei wurden auch die Resultate einer Umfrage bei Ostschweizer Betrieben vorgestellt. Das Hauptreferat hielt Curdin Sedlacek von Conaptis.

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